Monday, May 30, 2005

Ich war im Radio!

Wurde nach dem Rennen in Boyne gefragt ob ich Lust auf ein Interview bei ner Sport-Radio-Station "(Lansing's Sport Leader 92.7)" haette? Logisch, das lass ich mir nicht entgehen!

Das ganze lief ubers Telefon am Morgen nach dem Race und wurde live ausgestrahlt. Dauerte einige Minuten und war ganz lustig. Ich denke ein Freund hat es aufgenommen, bin mal drauf gespannt es zu hoeren.

Die beste Frage - bist du verrueckt - konnte ich damit beantworten, dass ich auf jeden Fall nicht allein bin, sonst haett's ja niemand gegeben gegen den ich gewinnen haette koennen.

Hab mal wieder Hunger, Kuehlschrank auf!

Alex

1. Platz in "24-hours of Boyne"

Yee-haw, gewonnen - und zwar ziemlich imposant. Details:

Samstag: 12 Uhr
Bei ungewissen Wetterverhaeltnissen gings los, Vorderrad in der Hand und kurzer Sprint zum Rad. Schnell das Rad montiert und los auf den 14.5 km langen Kurs der ca. 300 Hoehenmeter hatte.

12:49 Uhr:
Erste Runde ist fertig. Ganz schoen flott. Ich Rolle durch's Timing-Zelt und der Sprecher laesst alle Zuschauer wissen "Nummer 231 - Alex Dolpp - grandiose Leistung vor zwei Wochen mit einem 2. Platz in Pando". Alle Klatschen und jubeln - ich streck die Arme in die Hoehe (zum Glueck hab ich das mit freihaendig fahren im Griff), jubel auch, und starte die zweite Runde.


Die Start-Ziel Gegend: Links sind Boxen, rechts das Zeitnahme-Zelt

13:30 Uhr:
Regen started, wird immer heftiger und nach kurzer Zeit steht alles unter Wasser. Die Schuhe schmatzen beim Treten und in die Nase fliegt Matsch vom Vorderrad.

15 Uhr:
Regen stoppt, der Trail faengt an zu trocknen. Trotzdem alles klatschnass und matschig.

17 Uhr:
Hab riesig Hunger, hab wohl anfangs nicht genug gegessen. Fuehl mich als ob ich keinen guten Rhytmus finde, obwohl ich die letzten 3 Runden konstant gefahren bin, die Zeiten liegen innerhalb einer halben Minute (54:21 - 54:57 - 54:23). Interessant...


Irgendwann und irgendwo in den Waeldern von Boyne

18 Uhr:
Erste Pinkelpause - gutes Zeichen, ich trinke genug.

20 Uhr:
Fang mich an zu fragen an welcher Stelle ich wohl bin, bisher haben mich keine Gegner ueberholt. Ich kenne 2 Teilnehmer meiner Alterskategorie und denke sie sind meine Haupt-Konkurrenten, hab sie aber noch nicht gesehen. Muessen wohl vor mir sein.

22 Uhr:
Kevin, der mich und einige andere Solo-Fahrer unterstuetzt, hat Pasta mit Tomatensauce parakt. Sehr sehr lecker, esse nicht allzu viel, ziehe noch ne weitere Schicht Kleidung an und frag mich wie kalt es wohl heute Nacht werden wird (Antwort folgt um 4 Uhr)

Mitternacht:
Bergfest - "nur" 12 h uebrig. Es ist affig kalt, vor allem im Tal. Der erste km nach der Box ist flach und geht durch Felder. Dort ist's mittlerweile auch noch neblig, und auch wenn ich versuch noch so hart zu fahren wird's mir dort unten doch nie richtig warm. Einige male lass ich richtige Stoehner los und hoffe mich hoert niemand. Beim ersten Anstieg waermt man sich aufgrund der Steigung sofort auf, und die Jungs an der Versorgungs-Station auf der Strecke haben ein Lagerfeuer an deim wir immer vorbeiduesen.

2 Uhr:
Ich frag Kevin nach meiner Position und er will immer noch nicht raus mit der Wahrheit und haelt mich weiter hin. Fing schon vor einigen Stunden an zu fragen und er meinte nur ich soll meine Pace weiter fahren ("ride like a Diesel-engine") und ich werde das Rennen im Morgen gewinnen. Als ich in die naechste Runde starte sehe ich einen meiner Hauptgegner in (Winter)Kleidung an seiner Box. Stoppe kurz und frag ihn was los ist - sehe dass sein ganzer Koerper zittert und er meint er fuehlt sich nicht gut. Ein Problem weniger fuer mich, allerdings hat er einige Probleme....

3 Uhr:
Fetter Crash (nein, ich bin nicht freihaendig gefahren), hab ne Wurzel uebersehen an der sich das Vorderrad verhedderte. Abflug in die Buesche.

4 Uhr:

Mein Gott ist das kalt - auf den Feldern im Tal ist Frost. Dafuer ist der Himmel voller Sterne, d.h. keine Gefahr mehr dass es nochmals zu regnen anfaengt.

6 Uhr:
Die Sonne ist aufgegangen, das ist wohl der schoenste Moment bei diesen Rennen. War die ganze Nacht ueber hungrig und musste nach jeder Runde 5-10 Minuten stoppen und richtiges Essen futtern. Spaghetti, Suppe, Mango's, Bananen, Nuesse, Chips. Mal abgesehen davon hatte ich auf dem Rad jede Stunde ein "Power Gel", welches ca. 150 Kalorien hat und trinke ca. 1.5 Liter Gatorade & Wasser in 2.5 Stunden.

6:33 Uhr:
Habe mittlerweile 17 Runden hinter mir, und sehe endlich die aktuelle Ergebnis-Liste. Ich liege mit 3 Runden vor dem ersten Verfolger. Ups, viel besser als ich dachte. Zudem ist der andere Hauptgegner auch nicht mehr im Rennen. Und los gehts in die naechste Runde.

7 Uhr:
Ich fange an zu rechnen wie lange ich noch fahren muss um zu gewinnen...

kurz nach 8 Uhr:
Danke dem Kreisgymnasium Riedlingen, dass ich gelernt habe zu rechnen. Hab ausgerechnet (im Kopf, ganz ohne Taschenrechner), dass, wenn ich noch eine weitere Runde fahre, mein Verfolger mich nicht mehr einholen kann.


9:33 Uhr:

Fertig mit Runde 19. Jetzt muesste mein Gegner vor 12 Uhr 3 Runden fahren, dann koennte er mich schlagen wenn er eine weitere anhaengt (d.h. wenn er 3 Runden fahrt hat er, so wie ich, auch 19 - allerdings brauchte er laenger dafuer. Also gewinne ich. Schafft er allerdings die 3. Runde vor 12 Uhr kann er nochmals los und koennte eine 20. dranhaengen die noch zaehlt. Die Regel sagt "soviel Runden wie man vor Ablauf der 24 Stunden starten kann). Alles recht kompliziert, ich hoffe dass meine Rechnung aufgeht und gehe duschen.

10:05 Uhr:
Der Verfolger startet seine 18. Runde, d.h. jetzt musste er 2 Runden in 1:55 schaffen. No way - so fertig wie er ausschaut haut das nicht mehr hin. Ich fange an zu feiern (und koepfe ne Flasche O-Saft).

Bis Renn-Ende:
Sitze in Jeans und T-Shirt an meiner Box, und Bekannte die immer noch im Race sind haben ein grosses Fragezeichen auf der Stirn wenn sie vorbeikommen und mich rumsitzen sehen. Als sie schlisslich fertig sind und fragen was passiert ist, genisse ich zu erzaehlen, dass ich mit knapp 3 h Vorsprung meine Alterskategorie gewonnen hab.


Unsere Box mit Kevin (rechts), der uns 24 h lang unterstuetzte

Und warum war ich so faul und hab meinen Vorsprung nicht noch weiter ausgebaut?
Will mich fuer den Transalp schonen, ausserdem hat meine Archilles-Verse bei der vorletzten Runde angefanen zu ziehen - warum also sinnlos was riskieren und sich komplett auspowern? Ausserdem waren nur 2 weitere Solo-Rider in der naechsten Alterskategorie schneller, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sie haette schlagen koenne. Aber wie gesagt, Transalp hat Prio 1!


Langeweile auf der Heimfahrt

Alex

Wednesday, May 25, 2005

Und nochmals Colorado

Die Versuchung ist schlichtweg zu gross und das Wetter zu genial - ich muss einfach rauf aufs Rad und den Loveland-Pass hoch. Hoert sich vielleicht seltsam an, aber so geniess ich den Feierabend am besten.

Die ganze Zeit hab ich trotzdem das Gefuehl dass ich die Woche vor dem 24-h Rennen zu viel fahr und mich nicht genug ausruh. Bin mal gespannt wie sich diese 2 Touren am Wochenende im Race auswirken...


11,990 feet = 3655 meter = duenne Luft in Colorado

Tuesday, May 24, 2005

km 6000

Nach den 5 h aufm Rad letzten Samstag vor dem Abflug nach Colorado hatte ich 5999 km. Konnte es also kaum erwarten endlich die 6000 zu durchbrechen. Allerdings wars am Sonntag in Grand Junction, Colorado mit ner Rekordtemperatur von 33 C schlichtweg zu heiss fuer mich, und gestern hatte ich keine Zeit.

Also heute abend endlich aufs MEGAbike (das hat mittlerweile echt schon einiges gesehen) und 75 km runtergerissen. Alles langweilige Strasse, aber Sinn dieser Woche ist ja die Bikerei gemuetlich anzugehen, da am Wochenende das 24-h von Boyne Race aufm Programm steht.

Hoechster Punkt der Tour war der Vail-Pass mit 3100 m Hoehe. Und so schaut's dort oben aus:


Der "Vail-Pass" kurz nach Sonnenuntergang - jetzt folgen 30 km bergab!!!

Alex

Friday, May 20, 2005

Wochenendplaene

Samstag morgen um 9 mit Jim und Scott einige legere Runden in Pontiac Lake , wollen uns auf die 24-h-Pace einschiessen. Kann allerdings nur bis um 3, dann gehts zum Flugplatz und auf nach Colorado.

Muss mal wieder geschaeftlich in meinen Lieblings-Staat, und natuerlich ist das Rad auch wieder mit am Start. Hoffentlich bleiben wir diesmal von Schneestuermen verschont, und es ist abends etwas Zeit um gemuetlich ein paar Gipfel der Rocky Mountains zu erklimmen.

Alex

(Wir arbeiten uebrigens an diesem 425 PS Jeep . Gross, schnell und laut - Welcome to America!)

Tuesday, May 17, 2005

Hunger

Die letzten 3 Tage hab ich eigentlich nur gegessen - und hab trotzdem noch immer Hunger.

War am Montag-Abend beim "Monday Night Recovery Ride", einer sehr gemuetlichen Tour, komplett auf der Strasse, durch Vororte von Detroit. Ich glaube wir hatten insgesamt ca. 30 Leute.

Ende Mai ist das naechste Rennen - 24 Stunden. Werd bis dahin nur noch ganz lockere Touren machen und versuchen dabei meine Pace zu finden die ich fuers Rennen plane.

Geh jetzt gleich ins Bett, ess aber davor noch nen Apfel - und ne Banane - und Eiscream - und ein Sandwich - und ...

Alex

Monday, May 16, 2005

Offenburg - Das Aus im Regenmarathon

Wie geplant sollte dieses Jahr Offenburg mein erster Marathon des Jahres werden.
Nach dem ich bereits um 6 aufgestanden war und mir den Bauch mit Müsli vollgeschlagen hatte, gings auf nach Offenburg, Rammersweier.
Der Start fand bei richtig schönen Frühjahrsregen und nicht gerade angenehmen 15 Grad und ner ordentlichen Portion Wind.
Der Start erfolgte um 8 Uhr morgens. Es ging recht rasant los. Insgesamt galt es 100kn und 3300Hm zu bewältigen.
Die ersten zwei Berge waren dabei insgesamt 1400 Hm auf 30km und der Rest sollte wäre dann recht hügelig gewesen bis zum Schluss. Nach dem Start ließ ich es erst mal ruhig angehen und drückte mich im Windschatten bei der Spitzengruppe flache 3km Richtung ersten Anstieg. Dort gings dann auch gleich richtig rund und ich versuchte konstant und mit sinnvollem Puls zu fahren. Anfangs wurde ich noch von einigen keuchenden Fahrern überholt. Diese sammelte ich jedoch schon bereits am zweiten Hang zum Großteil wieder ein. Es regnete und die Abfahrt war recht schnell, nachdem ich die erste Verpflegungsstation hinter mir hatte ohne anzuhalten. Doch dann passierte es auf der Abfahrt. Mein neues Rad, daß bis dahin super funktionierte ließ mich im Stich. Auf der Abfahrt kam ich mit dem Vorderrad in eine Rínne und spürte einen kleineren Schlag auf das Vorderad. Dann ging es wie Gummi unter mir Weg, es blockiert und ich stieg über den Lenker relativ unsanft ab. Der Grund für das Blockieren war eine MEGAACHT, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hab. Irgendwas muss mit diesem Laufrad nicht gestimmmt haben. Dieser Schlag darf ein Rad nicht so verbiegen, daß es nicht mehr durch die Bremse passt. Auf jeden Fall kostete dies mich ein gutes Rennen, wo ich sicherlich gut abgeschnitten hätte. Es lief bis dahin sehr gut und ich hatte gute Beine. Für die ersten 38Km brauchte ich nur 1:38 und ich denke ich war gut unterwegs. So ist aber mal das Race...

Sunday, May 15, 2005

2. Platz in "8 hours of Pando"

Soviel Regen hab ich schon lange nicht mehr gesehen - bis kurz vor dem Rennen schuettete es wie aus Kuebeln. Der Trail konnte nur unter Wasser und Matsch stehen, und kalt wars dazu auch noch. Na klasse...

Wie auch immer - Anmeldung ist Anmeldung, also wird auch geraced. Ausserdem war dieses Rennen das erste von fuenf die zusammen den "Michigan Endurance Cup" bilden. Und ich hab eigentlich vor dort recht gut abzuschneiden...

Der Start war "hot", und ca. 40 Solo-Rider rasten wie wild den ersten Skihang in Pando hoch (um keine Missverstaendnisse aufkommen zu lassen - die Skihaenge sind in Michigan nicht allzu hoch). Als wir uns dann das erste mal in den Wald stuerzten war ich wohl irgendwo um den 10. Platz, vor mir viele Leute die ich von vorigen Rennen kannte und von denen ich wusste dass sie recht schnell sind.

Nach einigen Attacken und Abfluegen im (und in) den Matsch in den ersten Runden war ich recht bald schnell allein unterwegs - vor und hinter mir Racer, die, wie ich auch, komplett mit Dreck voll waren. Dank des Drecks funktionierte die Schaltung und Kette an meinem Rad nicht so wie man sich das vorstellt, aber ich denk jeder hatte in diesem Rennen dieselben Probleme. Einfach zuviel Dreck ueberall, selbst im Auge.

Dass ich mehr oder weniger allein war kam mir recht, so konnte ich ungestoert meine Pace fahren. Schon nach 3 Runden fing ich an langsamere Solo-Rider zu ueberrunden, und langsam aber sicher holte ich immer mehr Team-Rider ein und ueberholte deutlich oefters als ich selber ueberholt wurde. So macht Rennen fahren Spass!

Mir war also nie wirklich klar an welcher Position ich nun wirklich bin, bis ich nach der 6. Stunde beim Ueberqueren der Timing-Linie ueber die Lautsprecher vernommen habe: "Rider 158 - Alex Dolpp - currently 2nd in his age category 30-39". Hurray - das haett ich nicht gedacht, aber solche News motivieren.

Zu diesem Zeitpunkt schien dann auch die Sonne richtig kraefig und der Trail wurde deutlich schneller und trockener. Bei mir lief's richtig rund und ich konnte fast nicht glauben wie gut's laeuft. Jedesmal wenn ich meine Zeiten pro Runde stoppte staunte ich nicht schlecht dass ich fast genauso schnell war wie in der Runde zuvor, obwohl ich eigentlich versuchte das Tempo rauszunehmen...

Nach 7 h und 56 min uebequerte ich zum 20. mal die Timing-Linie. Mir war klar dass ich Ernesto - der in Fuehrung lag - nicht ueberholt hatte, aber hatte keine Plan wie weit der momentan 3. platzierte hinter mir lag. Um sicher zu gehen haengte ich noch eine weitere Runde an, die am Ende meine schnellste war...

Meine Performance im Vergleich zu den Teams:
- es gab 12 2-er Teams, nur 3 davon waren schneller als ich
- es gab 4 4-er Teams, nur 1 davon war schneller als ich
- (komplette Ergebnisse)

Und noch ein paar Statistiken:
21 Runden / 2100 Hoehenmeter / 130 km / alles Singletrail

Alex


Happy ueber einen 2. Platz (im Hintergrund der oben beschriebene "Skihang")


Soeben noch aufm Rad, und jetzt auf dem Podium

Wednesday, May 11, 2005

Schauinsalnd Bestzeit

Gestern war mal wieder ein perfekter Tag um ein bisschen mit dem Rennrad was für die muskuläre Ausdauer zu machen...
Deshalb und aus beruflichen Gründen hab ich mich für einen Bergsprint auf den Schauinsland gemacht. Bisherige Rekordzeit von Jörg Schirmer (Ultra Bike in Kiza in respektablen 5:37) 44:10. Diese magische Marke galt es zu knacken. Bei ungünstigem Gegenwind gings los, Zeitnahme unten, Anzweigung in Bohrer. Dann hab ich erst mal das steile Stück am Anfang durchgepowert im Stehen. Total idiotisch aber hat nen riesen Spaß gemacht. Durchgezogen mit nem Schnittpuls von 159 bis zur Holzschlägermatte in 29:20. Dann nochmal Vollgas. Die letzten 4 Minuten mit 181 Puls. Oben nach 43:45. So das heißt Kirchzarten dieses Jahr bitt in unter 5:30 lach! Das beste kommt allerdings auf dem Heimweg. Bergab erst mal zwei LKW überholt. Dann totaler Sprint von Bohrer bis Günterstal.
In Günterstal dann fast nen Strafzettel... 10€ wegen Behinderung von Polizeiarbeiten. 62Km/h innerorts. Fett grins. Konnte den netten Herrn in Grün übereugen daß es keine Absicht war, da mein Tacho, den er sofort registriert hatte, nicht ging (Speichenmagnet schon gestern umgeschraubt ans neue Laufrad von MTB). Als ich ihm das erklärte... kein Ticket! Juhu... Baut mehr Radarfallen, hab noch keine Digicam. Brauch immer Fotos von mir!

Saturday, May 07, 2005

Und nochmals ein 3. Platz

Fuer heute stand das "7 hours of Midland" Race aufm Programm...

Fuhr gestern Abend mit Josh im Vanagon ins 150 km entfernt Midland und campten dort heut Nacht im Bus (Josh hatte das Erdgeschoss, ich belegte den 1. Stock).

Das Rennen war ein ziemlich kleines, aber feines Event. Gesamt nur 27 Leute am Start, das Wetter war ganz einfach perfekt (letztes Jahr war das Race die reinste Schlammschlacht),und die 14 km lange Singletrail-Runde war nicht allzu technisch, aber holprig ohne Ende.

Das Rennen selber startete recht schnell, die ersten 3 Runden mit nem Puls zwischen 160 und 165 gefahren. Dabei 2 mal ordentlich gecrashed - unglaublich Grund dafuer: Meine rechte Kurbel fiel einfach ab, jedesmal mittein im Downhill, und dann faellt man halt mal auf die Nase.

Nach 2 weiteren Stops hatte ich die Kurbel dann endlich mal ordentlich montiert, dann fing der Bauch an weh zu tun. Aber mal so richtig. Da half nichts: in Runde 5 musste ich's mir hinter nem Baum im Wald gemuetlich machen und mich dort etwas Koerpergewicht entledigen, und in der Box dann nochmals ein dringender Run zum Klo (auf dem ich dann etwas laenger verharrte). Ei ei ei, so Bauchschmerzen hatte ich schon lange nicht mehr. Runde 6 und 7 dann sehr laessig angegangen, und mich schliesslich wieder besser gefuehlt. Noch eine 8. Runde zum Abschluss und das wars dann.

War wohl eines meiner chaotischsten Rennen und bin deshalb mehr als happy mit dem Ergebnis (zumal ich nur 4 Minuten hinter dem 2. ankam).

Alex


Der Bus als Pit-Area von Josh und Alex - perfektes Setup Posted by Hello


Die Nacht vor dem Race ganz allein auf dem Parkplatz Posted by Hello

Friday, May 06, 2005

Regen, Regen, Regen

Nachdem wir ein super Wochenende hatten mit fettem Training, regnet es sich hier ein. Mi und Do aber trotzdem tapfer bei Dauerregen durch den Schwarzwald geradelt. 7h Regentraining und 3000Hm bei zwei Tagen Dauerregen. Heute vielleicht dann mal Indoor falls es so bleiben sollte!

Wednesday, May 04, 2005

Kleider machen Leute

Gestern kamen die Klamotten von meinem Team "Cannondale Midwest Racing", sieht ziemlich wichtig aus. Heute Abend zum ersten mal beim woechentlichen "MTB Wednesday" getragen. Fuhr mit Robert (einem guten Freund der in einer 365 Tage Periode schonmal 24000 km gefahren ist und ausserdem einer der Top-Biker in Michigan ist) und Randy (ein weiterer Bekannter der mich letztes Jahr ne Woche lang umsonst in Colorado wohnen lies) 80 km in 3:09 h - na ja, nicht ganz genau, irgendwann verloren wir Randy - pech gehabt, er war einfach zu langsam...

Alex


Links: Robert Herriman, Mitte: Alex in neuem Outfit und neuem Rad, Rechts: Randy Guymer Posted by Hello

Tuesday, May 03, 2005

Und nochmals was zum Trans-Iowa

Das Race bekommt die Medienpraesenz die es verdient und wird sogar in einem der groessten Mountainbike-Magazinen hier in Amerika erwaehnt: "Bericht Mountainbike Action".

Alex

Monday, May 02, 2005

Do-So im Schwarzwald

Das Training läuft ganz gut. Do und Freitag zwei lange Touren alleine out there. Jeweils 4h mit knackig Höhenmeter. Sa waren dann Eric und Alison bei uns. Wir sind gemütlich auf den Schauinsland gebiket. War für mich eher aktive Erholung, aber endlich mal nicht immer alleine unterwegs;-)
So hab ich dann richtig gerockt. Ich bin die Ultra Strecke vom Black Forest Ultra Bike Marathon gefahren. 120Km und 3300Hm. Die Zeit war auch ganz ok, für nur 5h Schlaf... Dafür nochmals Danke an den netten Mediziner(sowas gibts wirklich)Karl.
Nach den Ultra dann noch mit Freunden in die Straußenwirtschaft geradelt. Nur kurz geduscht zwischenrein. Konnte zwar nur noch im Stehen radeln, insgesamt warens dann 150Km und ein echt gutes Abendessen!

Sunday, May 01, 2005

Bilder

Hab jetzt rausgefunden wie man im Blog auch Bilder veroeffentlicht (einige Beispiele weiter unten).

Endlich: Sonntagabend und gemuetlich auf dem Sofa ausruhen - soll mir gegoennt sein nach insgesamt 1662 km im Monat April allein!

Alex